Fahrendes
Volk

Stierskulpturen
aus 3 mm Schiffsbaustahl,
als lebensgroße Silhouetten, geschwärzt mit vergoldeten Hörnern aus Edelstahl
Projekt im Rahmen eines Kunstsommers1998 auf der Nordseeinsel Helgoland am Südstrand, danach als Dauerinstallation auf der Augustamole an der Reede.
Zusammenarbeit mit Sylvia Reiser


Ich wünschte mir, dass eine Präambel in unserem Grundgesetz verankert wäre, die die Jugend nicht zum Wehrdienst schickte, sondern es zur "Auflage" machen würde, dass jeder junge Mensch sich eine Zeit in einer anderen Nation aufhalten müsste.
Diese Präambel sollte per UN-Resulotion in allen Grundgesetzen demokratischer Staaten verankert sein.
Eine Art Wanderzeit für den kulturellen Austausch, um fremde Sitten und Gebräuche kennen zu lernen, Vorurteile in die Schranken zu weisen und den Horizont im Kopf zu erweitern.
Das einander Verstehen üben, staatliche Überheblichkeiten überwinden und gemeinsam den Witz und den Humor der Anderen verstehen.
Sich in neue Gebiete vorwagen, fremdes Terrain betreten als Antwort auf den zunehmenden Pessimismus und das aufkeimende, radikale Nationalgefühl.
Es wäre permanent ein Teil des eigenen Volkes zu Gast bei einem anderen. Kriegerische "Konfliktlösungen" hätten einfach zu viel
"friendly fire" ...


Standort auf der Augustamole ab September 1998 Situation im Sommer 2005,
nach "Gebrauch" der Jugend
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