Wasser
Arbeiten von 2003 - 2007

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Die ständige Beschäftigung mit dem Thema Wasser als Fluss oder Meer in seiner Malerei ist ein Bekenntnis an eine ‚Seelenheimat', an ein Medium, das ihn immer begleitet hat, das er immer aufsucht. Das damit verbundene Abtauchen in das ganz besondere Licht des Nordens und dessen so typischen, endlos gestaffelten Wolkenhimmel offenbaren sich dem Betrachter genauso, wie man ihm auch Sehnsucht nach der Ferne und Weite - und nach der Kindheit nachsagen möchte. Dann sind seine Bilder Ausdruck einer Raum und Klang folgenden Sehnsucht, sind sie nicht zuletzt auch Bild gewordene Tagträume und kleine Fluchten.

Kai Georg Wujanz schafft gerade in seinen neueren Arbeiten mit ihrer Linierung aus Bitumen Körperlichkeit und verstärkt so noch das perspektivische Empfinden beim Ansehen der Bilder. Gleichwohl thematisiert er, bildet er ab. Die Farbe meint in der Hauptsache, Wasser zu sein, und entsteht als Eindruck von Wasser nur durch das Licht. Kai Georg Wujanz erzeugt - ähnlich wie bei der Aquarellmalerei oder der lasierenden Malerei - Licht, z.B. da, wo er Neonfarben einsetzt oder sich in ihrer Helligkeit gegenseitig verstärkende Komplementäre im Farbkreis.

Mathias Beck, Galerie Beck, Homburg, Saar, 2006

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